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Playground – Islands / Spielplatzinseln
In meiner Kindheit (1970er Jahre) gab es viele Kinder für wenige Spielplätze. Es wurden Stadtteilinitiativen ins Leben gerufen, die sich
für den Bau von Spielplätzen einsetzten. Heute, in einer Zeit, in der
es Fernsehvielfalt und Computerspiele - also ein überdimensioniertes Medienangebot - gibt, liegen so viele Spielplätze brach. Es scheint,
als warten sie auf Kinder. Doch viele Spielplätze bleiben still. Sicher, es gibt Ausnahmen. Doch in all den deutschen Städten, die ich besuchte, bot sich mir oft das gleiche Bild: Leere!
Mein Diplomarbeitsthema beinhaltete also zum einen den Vergleich gesellschaftlicher und urbaner Strukturen von Spielplätzen in Deutschland. Zum anderen die Auseinandersetzung mit der Frage nach unserer Zukunft. Die aktuelle Geburtenrate in Deutschland ist, wie seit den Nachkriegsjahren nicht mehr, gesunken. Allmählich müssen wir uns Gedanken über eine zunehmende Vergreisung machen. Wenn alle aktuellen Studien Recht behalten, werden Spielplätze zu einsamen Inseln unserer Städte. Ich möchte mit meinen Arbeiten das politische und öffentliche Interesse wecken. Zeigen, dass zum Beispiel Kinder eine Bereicherung für uns alle sind.
Mark Bollhorst, 2006
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