fotografische Arbeiten von Studierenden der Hochschule der Künste Bremen Startseite
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IPS Identity: Portrait Studies

Muss ein Porträt zwingend das Gesicht zeigen, um etwas über eine Person erzählen zu können?

Claudia A. Cruz beschäftigt sich mit dieser Fragestellung und konzentriert sich auf das Haar als einen wichtigen Bestandteil weiblicher Identität. In ihrer Serie behandelt sie Haare wie Gesichter. Die Bilder changieren dabei zwischen Zeigen und Verstecken, Schutz und Preisgeben.

Die Fotografin befasst sich nicht mit Abbildungen eines Ereignisses, sondern hinterfragt unsere Art und Weise, etwas zu sehen und einzuordnen und will das Bekannte, das Vertraute auf andere Weise betrachtet wissen. Dadurch tritt das Bild konkret in einen Dialog mit dem Betrachter, sodass diesem Raum überlassen bleibt, sich Gedanken zu machen und selber Antworten zu finden. Das kann irritierend wirken, da nicht alles entschlüsselt und mitgeteilt wird.




XXL

Diese Arbeit ist eine visuelle Reflexion über übergewichtig sein als Tabu in unsere Gesellschaft heute.


Diagnose

Diese Arbeit beschäftig sich mit dem Versuch das Immaterielle und das unfassbare in Erfahrung zu bringen. Diese fotografische Auseinandersetzung versucht den Krebs zu materialisieren, zu übersetzen und dadurch ihn sichtbar zu machen.


face-off. Das Bewerbungsbild als Portrait


Die Arbeit face-off setzt sich mit der Gattung des Portraits auseinander und thematisiert das Medium Fotografie, deren Wirkung und Lesbarkeit.

Sie thematisiert das Phänomen des Bewerbungsbildes, ohne selbst als solches funktionieren zu wollen. Vielmehr Überführt sie den Prozess der Auseinandersetzung mit dem eigenen Bild in ein Portrait. Dabei handelt es sich in erste Linie um die Suche nach dem Spannungsfeld zwischen Fotografin und fotografierter Person. Dieses Spannungsfeld möchte ich in meinen Bildern sichtbar machen.

An der Wand sind 7 grossfortmatige Portraits ( 90x120 cm ) zu sehen, die auf hochwertige Barytpapier gedruckt und auf eine Alu-Dibond-Platte aufgezogen sind.
Durch das Format der Bilder dekontextualisiere ich sie um meine Arbeit auf eine andere Dimension der Betrachtung und der Bedeutung zu heben.

Diese Arbeit ist explizit für die Wand konzipiert worden. Die Präsentationsform ist bei face-off teil des Konzeptes und vom wesentlichen Bedeutung. Die Bilder hängen fast wie an der Wand geklebt, ohne Rahmen, ohne Schatten, ohne visuelle Störung.
Das Druckverfahren auf Barytpapier unterstütz die nötige Dreidimensionalität des Bildes, die bei deren Betrachtung die erzielte Intensität vermittelt.
 
   
 
1-8 | 9-16 | 17-22
 
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